Ende Juni wurde bekannt, dass die Generali Versicherung und die Geschädigten ihrer fondsgebundenen Lebensversicherung mithilfe des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) einen Vergleich über 6,2 Millionen Euro geschlossen haben. Jedoch profitiert von diesem Vergleich nur eine der Parteien: die Generali Versicherung. Die Kundensteigen als Verlierer aus und der Öffentlichkeit werden wichtige Informationen vorenthalten. Was wird hier verschwiegen? Und warum?

Schon in vergangenen Blogbeiträgen haben wir, die Erste Allgemeine Schadenshilfe (EAS), über dubiöse Praktiken und Produkte der Quantum Leben AG berichtet – doch der Höhepunkt ist noch nicht erreicht: Die fondsgebundene Rentenversicherung V+ Mittelstandspolice sorgt bei Anlegern für ein böses Erwachen: Sie erleiden einen Kapitalverlust von rund 80 Prozent.

Die V+ Mittelstandspolice der Quantum Leben AG verspricht auf der Website des Produkts folgendes:

  1. Die Quantum Lebenversicherung AG befindet sich möglicherweise in einer finanziellen Schieflage. In der letzten Besprechung am 13.06.2017 hat der CEO, Kampig auf Anfrage eine Insolvenz nicht ausdrücklich ausgeschlossen.
  2. Das Produkt Quantum / Argyle konnte von Anfang an wegen der exorbitanten Kosten nie eine Rendite erzielen.
  3. Aufgrund der Zahlungsflüsse (Österreich/ Liechtenstein/ Cayman/ Canada/ Creditmaker/Rechnungsaussteller) war das Veruntreuungs- /Betrugsrisiko evident.
Die Vorgeschichte: Der Versicherungsnehmer hat im Dezember 2010 einen Betrag in Höhe von EUR 26.000,00 mit einem Renditeversprechen zwischen 6% und 11% in die Quantum Lebensversicherung einbezahlt. Bei 6% Rendite errechnet sich nach 10 Jahren eine Auszahlung von ca. EUR 44.000,00.

Wie berichtet, haben zahlreiche Anleger einen beträchtlichen Teil ihres Sparvermögens mit der Quantum Lebensversicherung AG, welche unter anderem auch von der VPI Vermögensberatung GmbH vermittelt wurde, verloren.

Sowohl die Quantum als auch VPI setzen nunmehr viel daran, die EAS einzuschüchtern und geprellten Kunden mit scheinbar guten Vergleichen abzufinden. Besonders auffallend ist:

Über 1.200 Geschädigte betreut die Erste Allgemeine Schadenshilfe (EAS) nun schon seit mehreren Monaten. Die Versicherungen versuchen alles, um nicht zahlen zu müssen, die EAS setzt sich intensiv für die Geschädigten ein: Und es geht voran. Über die Fortschritte gibt es hier nun ein Update:

Unfall, Burn-Out, Depressionen – körperliche und psychische Einschränkungen können jeden überraschend treffen. Das Leben steht Kopf. Manchmal so sehr, dass man seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Das Einkommen fehlt und der gewohnte Lebensstandard kann nicht mehr aufrechterhalten werden. Um sich und seine Familie abzusichern, schließen viele eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Das nützt nur leider nichts, weiß die Erste Allgemeine Schadenshilfe (EAS) aus langjähriger Erfahrung. 

Das Eigenheim, in das man viel Energie, Zeit und vor allem Geld investiert hat, brennt ab – das ist wohl eines jener Szenarien, vor dem sich sicher jeder fürchtet. Genau deshalb schließen die meisten auch Versicherungen ab - um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein. So auch Herr W. – gebracht hat es ihm aber nichts.

Als sich der Tiroler Herr W. 2012 entschied, sein Haus um ein weiteres Stockwerk zu erweitern, rief er seinen langjährigen Versicherungsagenten der Donau Versicherung AG an und bat um die „richtige“ Versicherung.

Die österreichischen Medien nehmen sich dem Thema Lebensversicherungen wieder an und berichten:

Vor ziemlich genau einem Jahr, haben die ersten Versicherungen Ihre Kunden mittels Schreiben informiert, dass diese mit ihren fondsgebundenen Lebensversicherungen voraussichtlich weniger herausbekommen, als sie tatsächlich einbezahlt haben.
Die EAS warnt bereits seit langem vor den versteckten Kosten und den falschen Versprechungen der Versicherungen – aus Versicherten wurden Geschädigte.